Saanenland–Freiburgerland
Übersicht
Einleitung
Jaun, Charmey und runter zum Lac de la Gruyère. Hügel und Kuhweiden prägen die Landschaft, rezenter Käse und Doppelrahm werden hier hergestellt. Zwischen Sandsteinfelsen tief eingegraben windet sich die Saane Richtung Freiburg.
Beschreibung
Im "Im Fang" gibt es tonnenweise Holz. Gefälltes, noch nicht gefälltes, Chalets aus Holz, Holzfäller und Gabionen, elektrogeschweisste Metallkörbe. Sie werden im Steinbruch mit genug grossen Steinen vorgefüllt und danach an die Kundschaft ausgeliefert. Mittlerweile kann man sie fast überall antreffen, sie sind sozusagen hip. Man trifft sie im Landschaftsbau, etwa als Umfassungsmauer. Sie helfen, Hänge zu stabilisieren und werden für den Lärm- und Uferschutz eingesetzt. Oft dienen sie auch einfach zur Zierde. Zügig führt die Etappe auf der Hauptstrasse Richtung Charmey. Vorbei Hängen, auf denen Kühe in stoischer Ruhe grasen.
Obwohl der kleine Lac de Montsalvens ziemlich nahe an der Velostrecke liegt, bekommt man nicht viel von ihm mit. Zu dicht bewachsen und archaisch mutet der Waldabschnitt an, auf dem sich auch mal grössere Steine von den steilen Felswänden lösen können. Zumindest weist ein Strassenschild darauf hin. Die Landschaft im Greyerzerland ähnelt ein wenig derjenigen im Jura. Ist die wilde Schlucht mit ihren kecken Bächlein durchquert, folgt bereits wieder saftiges Bauernland mit Heerscharen von Milchkühen. Aus der Rohmilch wird der weltbekannte Greyerzerkäse hergestellt.
Gruyères und Bulle sind einen Abstecher wert. Das hübsch herausgeputzte Städtchen Gruyères ist fast so süss wie das Schoggihaus in Broc, das "Maison Cailler" (Öffnungszeiten beachten). Hier lässt sich einiges über die Geschichte der Schokolade erfahren, von den Azteken bis zu den Innovationen der Gegenwart. Eine kurvige Brücke führt über die wilde Schlucht der Jogne. Linkerhand lässt sich ein Blick auf den Lac de la Gruyère erhaschen, rechts auf die pyramidenförmige, grasbewachsene Kuppe der La Berra. Ihr hübsches Antlitz ist bei Wandernden sehr beliebt.
Beliebt, oder zumindest unübersehbar, sind im Freiburgerland die Busse mit den roten Punkten auf weissem Hintergrund. Genauso die Kirche und die Golfplatzrealität in Pont-la-Ville. Gemütlich gehts im Auf und Ab der Ärgera entgegen. Auf französisch nennt sich der Fluss La Gérine, überquert wird er bei Tentlingen. Das Dorf erstreckt sich an aussichtsreicher Lage auf einem Hochplateau und ist umgeben von Hügelland. In der Ferne wirkt Fribourg, übers Bauernland schauend, fast schon wie eine Grossstadt. Aber noch ist es nicht so weit. Denn: Über einige Brücken musst du fahren. Und unten fliessen die Gottéron und natürlich auch die weitaus grössere Saane. Erst dann bist du drinnen; in der wunderbaren, mittelalterlichen und zweisprachigen Hauptstadt des gleichnamigen Kantons.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Jaun
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|---|---|
| Zielort |
Fribourg
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| Aufstieg |
620 m
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| Abstieg |
1050 m
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| Distanz |
52 km
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| Distanz auf Asphalt |
52 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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Fakten
Routennummer
