Alpenpässe-Weg
Übersicht
Einleitung
Kein Zuckerschlecken ist der Aufstieg vom Passdorf Splügen zum Safierberg. Steil ist auch der Abstieg im Zickzack ins urtümliche Safiental. Im Naturpark Beverin, der Heimat des Steinbocks, sollte man die Augen offenhalten.
Beschreibung
Splügen ist seit dem 13. Jahrhundert von Walsern besiedelt. 2000 Jahre lang war der Splügenpass die wichtigste Verbindung zwischen Graubünden und Italien. Mit dem Säumergeschäft kamen einige Familien zu Wohlstand und errichteten hier stattliche Wohnhäuser mit Steinplattendächern. Mit der Eröffnung der Gotthard-Bahnlinie Ende des 19. Jahrhunderts brach jedoch das Säumergewerbe zusammen, worauf eine Welle der Auswanderung folgte.
«Aufwandern», und zwar steil, heisst es gleich, nachdem Splügen durch die engen Gassen verlassen wurde. Gut ist bei Stafeli die Sicht auf den Wasserfall des Stutzbaches. Das Teurihorn scheint auf einen hinunterzublicken. Richtung Stutzalp öffnet sich der Blick hinein ins Tal. Während am Boden Alpdisteln den Weg zieren, gleitet in der Luft vielleicht ein Steinadler vorbei. Die Murmeltiere beobachten einen neugierig.
Nach etwas mehr als drei Stunden hat man den Safierberg auf 2482 Meter Höhe erklommen. Im Zickzack geht’s talwärts zum Fluss Rabiusa im Safiental, einem Seitental der Bündner Surselva. Es lohnt sich, ab und an auf die Felsen des Alperschällihora zu blicken. Vielleicht ist die Silhouetten einer Steinbockfamilie erkennbar? Denn auf dieser Etappe befindet man sich im Naturpark Beverin, wo der «Capricorn» zu Hause ist. Vorbei am Wasserbecken unterhalb des schön gelegenen Gästehauses Wanna kommt man beim Berggasthaus Turrahus an.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Splügen
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|---|---|
| Zielort |
Turra
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| Aufstieg |
1050 m
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| Abstieg |
860 m
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| Distanz |
14 km
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| Dauer |
5 h 10 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
5 h
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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Fakten
Routennummer
