Seeland-Solothurn-Weg
Übersicht
Einleitung
Vom zweisprachigen Biel an den Ufern der Aare entlang zur mächtigen Holzbrücke bei Büren. Mittelalterlicher Ortskern mit vielen Sehenswürdigkeiten. Vor den Toren des Städtchens überrascht das Naturschutzgebiet Häftli rund um den alten Aarelauf.
Beschreibung
Biel/Bienne ist nicht nur eine Stadt in der das Zweisprachige gelebt und praktiziert wird, sondern auch Uhren- und Industriestadt. So hat etwa die Uhrenfirma Swatch seinen Hauptsitz in Biel mit einer der weltweit grössten Holzkonstruktionen, aussehend wie ein gigantischer Tatzelwurm.
Die zweite Etappe des Seeland-Solothurn-Wegs beginnt beim Bahnhof Biel und führt gleich am Schloss Nidau vorbei. Die Burg war bis ins spätere 19. Jahrhundert hinein eine mächtige Wasserfestung. Nach der Juragewässerkorrektion sank der Wasserspiegel um rund zwei Meter.
Kurz nach dem Schloss überquert man bei der Schiffsschleuse Port den Nidau-Büren-Kanal. Nun führt die Wanderung der Aare entlang, die eigentlich gar nicht Aare ist, sondern ein Zeuge der Juragewässerkorrektion und damit ein komplett von Menschenhand erschaffener Flusslauf bis Büren an der Aare. Die Aare verlief dazumal noch ab Aarberg in breiten Mäandern Richtung Solothurn. Der damalige Flusslauf führte zu verheerenden Hochwassern, da sich der Fluss im flachen Gelände des Seelands fast ungehindert ausbreiten konnte.
Zwischen 1868 und 1891 fand die Juragewässerkorrektion statt. Die Aare wurde durch den Bau des Aare-Hagneck-Kanals in den Bielersee umgeleitet, die Broye und Zihl wurden begradigt und vertieft und der Nidau-Büren-Kanal wurde gegraben.
Nach rund zwei Stunden entlang des Kanals überquert der Weg die Brücke zwischen Orpund und Scheuren. Wenige Minuten später erreicht man in Meienried zwei Weiler. Hier überquert man den Flusslauf der Alten Aare, einst mächtiger Fluss, heute an dieser Stelle nur noch ein Bach. Auf der gegenüberliegenden Seite des Nidau-Büren-Kanals liegt das Naturschutzgebiet Häftli. Hier macht die Alte Aare einen Halbkreis Richtung Jura und umrandet ein auenartiges Feuchtgebiet. Auf dem Beobachtungsturm Häftli hat man einen wunderbaren Überblick über das Naturschutzgebiet.
Danach folgt die letzte Wanderstunde bis Büren an der Aare. Aufgrund der schönen, historischen Bauten lohnt sich ein kurzer Abstecher ins Städtchen oder auf die mächtige Holzbrücke, die nach einem Brandanschlag 1989 neu gebaut und 1991 eingeweiht wurde. Die 108 Meter lange Brücke hat seit Jahrhunderten eine überregionale Bedeutung.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Biel
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|---|---|
| Zielort |
Büren a. A.
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| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
80 m
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| Abstieg |
70 m
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| Distanz |
14 km
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| Dauer |
3 h 15 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
3 h 15 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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Fakten
Routennummer
