Seeland-Solothurn-Weg
Übersicht
Einleitung
Dem lauschigen Uferweg entlang bis zum Auengebiet Emmenschachen, Mündungsgebiet der Emme in die Aare. Industriebauten kontrastieren mit Spielmöglichkeiten am Wasser. Durch Tore und über Brücken eintreten in die Geschichte der Barockstadt Solothurn.
Beschreibung
Das bernische Bätterkinden liegt an der Emme zwischen Bern und Solothurn. Die Emme bildet die Grenze zur Nachbargemeinde Utzenstorf. Den Fluss überquert man durch den schönen Garten des Schlosses Landshut. Es ist das einzige, noch intakte Wasserschloss im Kanton Bern. Das Schloss steht auf einem Sandsteinfelsen im ehemaligen Überschwemmungsgebiet der Emme und beherbergt das Schweizerische Museum für Wild und Jagd.
Weiter geht es dem Emmeufer entlang. Zwischen Utzenstorf und Biberist trifft man immer wieder auf ein Stück Schweizer Industriegeschichte. Angefangen mit der stillgelegten Papierfabrik Utzenstorf, wo heute ein neues Logistikzentrum entstehen soll. Weiter folgt ein kurzer Aufstieg in den Altisbergwald, um danach wieder an der renaturierten Emme weiterzuwandern. Es geht vorbei an der Stahlfabrik Gerlafingen, wo auch heute noch Stahl eingeschmolzen wird bis nach Biberist, wo einem die grosse ehemalige Papierfabrik auffällt, die 1862 gegründet wurde. Auch dieses Werk wurde stillgelegt und das grosse Areal soll neuen Industrie- und Gewerbenutzungen zugeführt werden.
Die Emme zwischen Gerlafingen und der Einmündung in die Aare wurde vom Kanton Solothurn komplett renaturiert, man verschaffte dem Fluss ein neues Bett von bis zu 70 statt 25 Metern Breite. Damit die Fische an ihre Laichplätze zurückschwimmen können, hat man nebst Ruhezonen in Gerlafingen auch eine rund 50 Meter lange Blockrampe gebaut, welche die frühere für Fische unüberwindbare Schwelle ersetzt.
Der Weg führt weiter dem Emmekanal entlang an nicht gerade schön anzusehenden Dampfleitungsrohren, welche die Abwärme der Kehrrichtverbrennungsanlage KEBAG transportieren. Damit werden Häuser oder Industriegebäude geheizt.
Nach drei Stunden erreicht man das Mündungsgebiet der Emme in die Aare. Im Blickfeld Richtung Osten ist die riesige, imposante Zellulosefabrik im Attisholz-Areal zu sehen – auch diese Fabrik wurde stillgelegt. Heute kann man hier urbanes Feeling erleben mit Kultur, Essen, Baden oder einem grossen Industriespielplatz.
Der Weg geht danach aber in die entgegengesetzte Richtung dem Aarelauf entlang bis Solothurn. Hier befindet man sich nun im Naturreservat Aare Flumenthal, einem Wasser- und Zugvogelreservat.
In Solothurn angekommen lädt die Uferpromenade zu einem verdienten Erfrischungsgetränk ein. Die Stadt gilt als die schönste Barockstadt der Schweiz. Renaissance- und Barockbauten, elf Kirchen und Kapellen, Brunnen, Türme und natürlich die imposante St. Ursen-Kathedrale sind Zeugen der Zeitgeschichte.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Bätterkinden
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|---|---|
| Zielort |
Solothurn
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| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
130 m
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| Abstieg |
180 m
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| Distanz |
17 km
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| Dauer |
4 h 10 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
4 h 15 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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Fakten
Routennummer
