List von Links die direkt zu Ankerpunkten auf dieser Seite führen.

Unterwegs mit Engela. Als Lokführerin durch die Schweiz.

Scrollen

Einleitung

Engela sitzt an der Spitze des Zuges. Als Lokführerin übernimmt sie Verantwortung, ist immer unterwegs und geniesst den besten Blick aus dem Zug.

Swisstainable unterwegs

Engela suchte eine berufliche Veränderung. Durch einen Freund wurde sie auf den Beruf Lokführerin aufmerksam. Es war ein schneller Entscheid. Während der Ausbildung realisierte sie, wie toll die Arbeit tatsächlich ist.

Kein Tag wie der andere.

Der Alltag der jungen Lokführerin sieht sehr unterschiedlich aus. Manchmal muss sie bereits um zwei Uhr morgens aufstehen, während sie sie sich in anderen Fällen vor dem Spätdienst ausruhen kann. 

Ihr Beruf beinhaltet jedoch mehr als nur das Fahren von A nach B. Als Teil ihrer Arbeit überprüft sie auch regelmässig ihre Fahrzeuge auf Sicherheitsfunktionen und visuelle Mängel aussen am Zug. Da sie unterschiedliche Zugtypen fährt, variiert auch dieser Aspekt ihrer Arbeit. Es ist möglich, dass sie an einem einzigen Tag bis zu sechs verschiedene Fahrzeugtypen bedient.

Am Ende des Tages parkiert Engela den Zug am geplanten Standort und überprüft den Fahrgastraum, bevor sie Feierabend macht.

Engela schätzt es, den Arbeitsplatz für sich zu haben. Obwohl sie viel unterwegs ist, ist der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen gewährleistet. Das Schönste an der Arbeit als Lokführerin ist für sie die Natur. 

Ich sehe sehr viele Tiere und die schönsten Sonnenauf- und untergänge. Man ist draussen, ohne direkt „draussen“ zu sein.
Engela, 2023

Als Lokführerin erlebt sie jeden Tag etwas Neues, und es gibt immer wieder aussergewöhnliche Erlebnisse. Obwohl sie eigentlich alleine im Führerstand sitzt, bekommt sie viel mit, da es auch Reisende gibt, die sie ansprechen. Während den Festtagen schreibt sie ausserdem gerne die Frontanschrift ihres Zuges um. Beispielsweise wünscht sie "Guets Neus!", was die Fahrgäste immer sehr erfreut. Oft wird ein solcher Zug dann auch fotografiert.

Engela's Zug-Tipps.

Auch in ihrer Freizeit benutzt Engela die öffentlichen Verkehrsmittel, wann immer möglich. Sie schätzt die umweltfreundliche Art zu reisen und findet es gut, dass mit dem Nachhaltigkeitsprogramm Swisstainable einen Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet wird. Ausserdem mag sie es, dass während der Zugfahrt auch noch anderes erledigt werden kann.

Um die Zugfahrt erlebnisreicher zu gestalten, empfiehlt sie einen Besuch im Speisewagen. Und wer länger etwas von der Strecke sehen will, setzt sich besser rückwärts in Fahrtrichtung hin.

Wenn es um Tipps für Regionen und Erlebnisse entlang der SBB-Linien geht, empfiehlt sie, spontan zu sein und einfach mal mit dem Zug ein paar Haltestellen zu fahren, um neue Orte zu entdecken. Alternativ kann auch "Gleiswürfeln" gespielt werden. Dabei würfelt man am Bahnhof und nimmt den nächsten Zug auf dem entsprechenden Gleis.  

Als Lokführerin fährt Engela am liebsten die Strecke zwischen Winterthur und Schaffhausen, da sie den Rheinfall passiert.

Als Passagierin führt ihre Lieblingsstrecke von Zürich nach Chur, am Zürich- und Walensee entlang.

Nebst dem Walensee, hat die Schweiz noch viele weitere atemberaubende Zugstrecken zu bieten. Am besten lassen sich diese auf der Grand Train Tour of Switzerland geniessen.

Engela's Lieblingsstrecke als Passagierin: Am Walensee entlang.