Sense–Glâne–Veveyse
Übersicht
Einleitung
Nach der Hauptstadt schwitzen über die weichen Kuppen des Längenberges, die Alpensicht ist grossartig, die behäbigen Höfe breitschultrig, die Landschaftsgräben tief und steil, das Schwarzwasser schäumt wild.
Beschreibung
Stadtradeln ist beim Start angesagt: Mitten in Bern am Hirschengraben beginnt die Fahrt. Sie führt durch das Monbijou- Quartier, vorbei an verschiedenen Denkmälern, hübschen Häuserreihen und Parkanlagen. Ein kurzer Zwischenhalt beim Schloss Köniz lohnt sich: Das Bauwerk wurde Anfang des 11. Jahrhunderts als ummauertes Stiftsgebäude der Augustinerchorherren errichtet. Besonders sehenswert sind die schönen Wand- und Glasmalereien aus dem 14. Jahrhundert im Inneren der romanisch-gotischen Kirche.
Nach der Abzweigung am Kreisel in Köniz wird die Strasse ruhiger und führt ab Schlieren b. Köniz durch idyllische Natur. Der Bubenbergweg führt zur Burgruine Neu-Bubenberg etwas abseits der Veloetappe. Sie diente einst als – einer von vielen – Stammsitz für die Berner Patrizierfamilie von Bubenberg. Die Route windet sich durch Felder, führt vorbei an stattlichen Bauernhäusern und durch kleine Dörfer. Die Geschichte dieser Region ist jedoch gar nicht so idyllisch und ruhig, wie man auf dem Velosattel vielleicht denken mag: In Zimmerwald fand 1915 im Hotel Beau Séjour die erste internationale sozialistische Konferenz gegen den Ersten Weltkrieg statt. Lenin, Trotzki und weitere sozialistische Aktivisten nahmen am geheimen Treffen teil, das mit dem Zimmerwalder Manifest endete und auch Spuren in der Schweiz hinterliess.
Kurz vor dem Dorf wechselt der Veloweg auf eine Dorfstrasse, die erst kurz nach Oberbütschel in den Taanwald eintaucht. Wunderbar und herrlich unspektakulär schweift der Blick vom Längenberg übers Land – zu stämmigen Bauernhäusern, seelenruhigen Tieren und die Alpenwelt in der Ferne. Im Osten grüssen der Belpberg und die schönen westlichen Ausläufer der Emmentaler Högerwelt. Noch beeindruckender: der Blick auf das weite Dreigestirn mit Eiger, Mönch und Jungfrau.
Nach dem Höhenplateau von Fultigen geht es dann wilder zu und her: Es folgt der Abstieg in den Brügglewald im Naturpark Gantrisch, wo die Natur von Schluchten und schroffen Felsen geprägt ist. Zunächst wird die eindrückliche Schwandbachbrügg überquert, wo es links und rechts steil hinuntergeht. Hier kann es schon mal tosen und spritzen. Der Weg durch den Wald ist anspruchsvoll mit einem Anstieg von 120 Höhenmeter auf zwei Kilometer. Bald erreicht man die Rossgrabebrügg, die den Fluss Schwarzwasser überquert, ein Sense-Nebenfluss. Den Wald verlassen, ist es nicht mehr weit bis zum Etappenziel Schwarzenburg, ein gemütliches Plätzchen, das auch Etappenort des Jakobswegs ist.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Bern
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|---|---|
| Zielort |
Schwarzenburg
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| Aufstieg |
780 m
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| Abstieg |
540 m
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| Distanz |
34 km
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| Distanz auf Asphalt |
34 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-62/etapp... |
Fakten
Routennummer
