Einleitung

Vor dem Westufer des oberen Lago Maggiore liegen die idyllischen Brissago-Inseln. Die grössere Insel begeistert Gäste mit ihrem einzigartigen botanischen Garten und dem stattlichen Herrenhaus. Auf der Isola Piccola befinden sich die Ruinen der mittelalterlichen Kirche Sant’Apollinare.

Die Brissago-Inseln liegen im Lago Maggiore unweit der Ufer von Ronco und Brissago. Die grössere der Inseln, Isola Grande genannt, ist rund 300 Meter lang und maximal 100 Meter breit. Bereits zu römischer Zeit besiedelt, beherbergte sie danach die kleine Basilika San Pancrazio, die der Insel denn auch den offiziellen Namen gab. In der Folge hatte sie unterschiedliche Besitzer und diente in den letzten Jahrhunderten als Zufluchtsort, religiöse Stätte, Ferienort, Jagdrevier und kultureller Treffpunkt für Literaten und Künstler.  

Die erste, die das heutige Erscheinungsbild der Insel mitgeprägt hat, war die russische Baronin Antoinette de Saint-Léger, die 1855 die verwahrlosten Inseln erwarb und den botanischen Garten anzulegen begann. 1927 kaufte der deutsche Kaufmann Max Emden die Inseln, erbaute eine prächtige neoklassizistische Villa mit römischem Bad, Orangerie, Anlegestelle und einer Terrasse mit atemberaubender Aussicht. 1949 wurden die Inseln vom Kanton und den Seegemeinden Ascona, Brissago und Ronco erworben und ein Jahr später für das Publikum geöffnet. 

Die Isola Grande ist heute der bedeutendste botanische Garten seiner Art in der Schweiz. Auf zweieinhalb Hektar wachsen dank dem milden Klima mehr als 2 000 mediterrane und tropische Pflanzenarten. Die mondäne Villa ist ein Hotel mit Restaurant. Auf der kleineren Insel lassen sich die Ruinen der mittelalterlichen Kirche Sant’Apollinare besuchen. 

Ausflugstipp 

Die Brissago-Inseln können von März bis November täglich besucht werden und sind von Ascona aus in 20 Minuten mit dem Schiff erreichbar. Highlight ist der Besuch des botanischen Gartens. Hotel und Restaurant Emden in der ehemaligen Villa laden zur Einkehr ein.  

ISOS

ISOS steht für das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung. Das Inventar wird durch das Bundesamt für Kultur (BAK) erarbeitet. Das ISOS bezeichnet die wertvollsten Siedlungen der Schweiz. Es zählt heute rund 1200 Ortsbilder, vom Weiler bis zur Stadt. Das Inventar ermöglicht es, die Entwicklung und die Identität der von ihm erfassten Siedlungen zu verstehen. Es trägt somit zur Bewahrung der schweizerischen Architekturvielfalt bei und fördert eine nachhaltige Planung sowie eine hohe Baukultur. 

 

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