Einleitung

Die Liechtensteinische Schatzkammer befindet sich im Zentrum vom Städtle Vaduz, der Hauptstadt Liechtensteins. Das kleine Museum zeigt einzigartige Kostbarkeiten, die eng mit Liechtenstein verbunden sind und in dieser Form und Zusammenstellung nirgendwo sonst zu finden sind.

In der Schatzkammer Liechtenstein werden neben Objekten, die im Besitz des Landes Liechtensteins sind, auch Ausstellungsgegenstände der fürstlichen Sammlung gezeigt. Zu letzterem gehören beispielsweise historische Waffen, Jagdbesteck und repräsentative Geschenke von Königen und Kaisern wie Friedrich II. oder Kaiser Joseph II. Ebenfalls ausgestellt werden Objekte aus der Sammlung von Adulf Peter Goop, welcher seine Sammlung im Jahr 2010 dem Land Liechtenstein geschenkt hatte. Darunter befinden sich mit dem Apfelblüten-Ei ein Fabergé-Ei und weitere mit Edelsteinen besetzte goldene Schmuckeier von Fabergé und anderen russischen Juwelieren.

Die Dauerausstellung trägt den Titel „Vom Fürstentum über die Welt ins Weltall“. Und so wird in der Schatzkammer auch Mondgestein, welche der US-amerikanische Präsident Richard Nixon Liechtenstein geschenkt hatte, präsentiert.

3 von 150 Kostbarkeiten

Fürstenhut
Der Fürstenhut, auch "Fürstenhaube" genannt, wurde von Fürst Karl von Liechtenstein beim Juwelier Daniel de Briers bestellt. Geschaffen wurde der Fürstenhut in Frankfurt am Main und in Prag und im Jahr 1626 wurde er fertiggestellt. 1978 wurde eine Replik des Fürstenhuts anlässlich des 40-jährigen Regierungsjubiläums von Fürst Franz Josef II. von und zu Liechtenstein erstellt. Der Fürstenhut ist mit 26 Perlen, 30 grossen und 99 kleinen Diamanten sowie 16 Rubinen verziert.

Apfelblütenei
Das berühmte "Apfelblütenei" wurde von Karl Fabergé und seinem Werkmeister Michail Perchin (1901) geschaffen und stammt aus der ehemaligen Sammlung von Adulf Peter Goop. Es handelt sich dabei um eine Auftragsarbeit für Alexander Ferdinandowitsch Kelch, der von 1898 bis 1904 seiner Frau jährlich ein Fabergé-Ei schenkte. Das Apfelblütenei ist eines der kostbarsten der insgesamt sieben sogenannten Kelch-Eier aus der Fabergé-Werkstatt in St. Petersburg.

Mondgestein
Das Mondgestein der Apollo-11-Mission mit Liechtensteiner Fahne, die 1969 reell auf dem Mond war, ist ein Geschenk von Richard Nixon an Liechtenstein. Mit den Mondsteinen und den liechtensteinischen Flaggen auf dem Mond, würdigten die USA den Beitrag der damaligen Balzers AG (heute Teil der OC Oerlikon) zur bemannten Mondfahrt. Die in der Vakuumtechnik und in der Fertigung von dünnen Schutzschichten weltweit führende Balzers AG hatte wichtige Komponenten für das Apollo-Programm geliefert.

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Adresse

Liechtensteinische SchatzKammer
Städtle 43, Postfach 1216
9490  Vaduz
Liechtenstein

Telefon  +423 239 68 30
info@landesmuseum.li
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