Alpenpanorama-Weg
Übersicht
Einleitung
Vom weiten Aaretal über den Belpberg, der wie eine riesige Insel in der Landschaft steht, ins Gemüseland Gürbetal und auf den Längenberg zu den eindrücklichen Ruinen des Klosters Rüeggisberg. Immer wieder grossartige Aussicht auf die Berner Alpen.
Beschreibung
Rüeggisberg liegt mitten im Naturpark Gantrisch. Der rund 400km2 grosse Park ist stark von der Land- und Forstwirtschaft geprägt. Neben Regionalprodukten ist der Tourismus hier von hoher Bedeutung, insbesondere in den oberen Gemeinden und im Schwarzsee-Gebiet. Die Klosterruine in Rüeggisberg gehörte im Mittelalter zu den bedeutendsten Klosterbauten der Schweiz und war eine wichtige Station auf dem Jakobsweg. Nachdem 1528 die Reformation eingeführt worden war, schloss Bern die Klosterkirche endgültig. Das leerstehende Gebäude wurde dann als Steinbruch für Neubauten abgetragen und der Restbestand als Scheune benutzt. Ein kleiner Abzweiger zur Ruine lohnt sich, bevor der Weg nach Schwarzenburg fortgesetzt wird.
Auf einer asphaltierten Strasse mit prächtiger Sicht auf die Alpenkette wandert man bergwärts zum Riedstettwald. In einer scheinbar eigenen Welt liegen hier einige Bauernhöfe, schön eingebettet zwischen Hügeln und dem Rossgraben, der durch das Schwarzwasser eingefressen wurde. Den Rossgraben erreicht man durch ein schönes Waldstück, vorbei am idyllischen Weidligraben und der Schwandbachbrügg. Die Sense überquert man dann über die Rossgrabebrügg. Beide Brücken wurden vom Ingenieur Robert Maillart entworfen und bereits 1984 ins Inventar der Kunstaltertümer aufgenommen. Die Betonbrücken gelten bis heute als Meisterwerke.
Über eine Schotterstrasse wird wenig später, nach ungefähr zwei Stunden Wanderzeit, Elisried erreicht. Bis Schwarzenburg teilen sich der Alpenpanoramaweg und die Via Jacobi den Weg. Schwarzenburg ist das regionale Zentrum der Voralpenregion Gantrisch im Dreieck der Städte Bern, Thun und Freiburg. Etwa drei Kilometer wandert man nun auf asphaltierter Strasse weiter bis Schiltberg. Danach folgt der schweisstreibende Teil der Wanderung: In den nächsten knapp zwei Stunden werden mehr als 500 Höhenmeter überwunden. Waldstücke und Weiden wechseln sich dabei bis zum Guggershorn ab. Auf dem Sattel angekommen, steigt man die letzten Höhenmeter auf einer «Himmelsleiter» hinauf auf den Felssporn. Oben auf 1283 m.ü. M. präsentiert sich eine fantastische Sicht auf die umliegenden Berge wie Eiger, Mönch und Vanil Noir. Auf der Nordseite wandert der Blick zum Chasseral und zum Mont Racine. Der letzte Abstieg auf einem schön angelegten Weg endet in Guggisberg, Ziel der rund fünfstündigen Etappe.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Rüeggisberg
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|---|---|
| Zielort |
Guggisberg
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| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
820 m
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| Abstieg |
620 m
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| Distanz |
17 km
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| Dauer |
5 h 15 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
5 h
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-3/etap... |
Fakten
Routennummer
