Bernina-Tour
Übersicht
Einleitung
Von der Gletscherwelt der Diavolezza geht es ins Val da Fain, bekannt für seine Murmeltiere und die herrliche Alpenflora. Mit etwas Glück entdeckt man einen Steinbock in den Felsen des Piz Albris. Über die weite Steinwüste der Fuorcla Pischa steigt man schliesslich zum Engadiner Bergsteigerdorf Pontresina ab.
Beschreibung
Die dritte Etappe der Berninatour beginnt bei der Bergstation Diavolezza auf 2‘972 Metern Höhe, wo die Vegetation zwischen den Felsen nur noch spärlich wächst. Die Aussicht auf den Piz Palü mit seinen drei Gipfeln und den Piz Bernina ist atemberaubend. Wie ein Silberbart fliesst der Vadret-Pers-Gletscher am Fuss des Piz Palü dem bekannteren Morteratschgletscher entgegen. Das erste Etappenstück hinunter ins Val Bernina wird hier mit der Luftseilbahn zurückgelegt.
Einige Schritte neben der Talstation Diavolezza liegt der Bahnhof der Rhätischen Bahn. Den Bahngleisen und der Passstrasse einige Meter folgend, erreicht man die Holzbrücke, die über die Ova da Bernina führt. Der Gebirgsbach hat sich hier tief in den Felsen gegraben. Mit etwas Glück lassen sich im Jagdgebiet Bernina-Albris Steinböcke, Gämsen, Rothirsche oder sogar Steinadler und Bartgeier beobachten.
Auf einer Schotterstrasse wandert man durch hügelige Kuhweiden sanft ansteigend das Val da Fain hinauf. Das Tal ist für die herrliche Alpenflora und die Murmeltiere bekannt. Steil erheben sich links der Piz Albris und rechts der Piz Alv. Im Val Pischa zweigt ein Weg nach links ab. Nun werden auf einem schmalen Trampelpfad 700 Höhenmeter überwunden bis zur Fuorcla Pischa auf 2‘860 Metern Höhe. Hier stürzen schöne Wasserfälle vom Lej da Pischa herab. Dünne Gebirgsbäche fliessen neben dem Weg und die Weiden weichen einer felsigen Gerölllandschaft. In der Ferne sind bei guter Sicht Lago Bianco, Lej Nair und Lej Pitschen erkennbar.
In der Höhe öffnet sich der Blick auf das lange Val da Fain. Einige leicht ausgesetzte Stellen sind mit Seilen gesichert. Die höchste Stelle der Wanderung ist bei Fuorcla Pischa erreicht. Ab hier geht es auf der zweiten Streckenhälfte abwärts. Es folgt ein schmaler Weg durch eine karge Steinwüste, die von Seen und Bächen geprägt ist.
Das Muot dals Lejs, eine schöne Hochebene, wird links und rechts vom Crasta Languard und dem Piz Albris umrahmt. Hier bietet sich eine fantastische Aussicht auf den Piz Bever. Dann folgt der Abstieg zum Lej Languard. Der schöne See auf 2‘600 Metern Höhe hat so klares Wasser, dass der Grund manchmal durch das Türkis hindurchscheint. Im Val Languard folgt der Weg teilweise dem gleichnamigen Bach durch steinige Graslandschaften. Auf schmalen Pfaden den Hang entlang wird die Alp Languard und die Bergstation der Sesselbahn erreicht.
Von der Bergstation aus sind noch 500 Höhenmeter zu überwinden bis zum Ziel. Anfangs noch gemächlich mit atemberaubender Aussicht auf das Berninamassiv, folgt bald der steile Zickzackweg. Er führt zurück unter die Baumgrenze und nach Pontresina hinab. Der Kurort, umgeben von duftenden Tannen- und Lärchenwäldern, liegt im höchsten Seitental des Oberengadins. Vorbei am Kirchlein Santa Maria und an der Talstation der Sesselbahn erreicht man das Dorf mit seinen stilvollen alten Engadiner Häusern.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Diavolezza Bergstation
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|---|---|
| Zielort |
Pontresina
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| Aufstieg |
880 m
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| Abstieg |
1150 m
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| Distanz |
14 km
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| Dauer |
5 h 10 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
5 h 25 min
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-53/eta... |
Fakten
Routennummer
