Hier liegt der «Gemüsegarten» der Schweiz, hier stellt man den rezenten Guyère AOP und den cremigen Vacherin Fribourgeois AOP her, hier gibt es feinen Nidelkuchen und köstliches Fondue – ein stiller Genuss für Naturliebhaber und Feinschmecker, zum Wandern und Spazieren.
Detaillierte Informationen zur Route finden Sie hier: PDF Die Geheimtipp-Tour
Nachfolgend stellen wir Ihnen 15 Ausflugstipps entlang der Route vor.
Tipp 1: Mont - Vully
Diesen Anblick vergisst man nie: Vom 653 Meter hohen Mont-Vully aus betrachtet, erstrahlen der silbrig-blaue See, die grün bewaldeten Hügel und das schneeweisse Alpenpanorama in makelloser Harmonie. Ein exzellentes Gebiet für genüssliche Naturerlebnisse. Ob auf dem Rebeweg, dem historischen oder dem botanischen Pfad oder auf dem Uferweg erkundet - der Vully lässt niemanden unbeeindruckt.
Tipp 2: SUP auf dem Murtensee
Im mittelalterlichen Städtchen Murten kann man richtig zur Ruhe kommen, die südliche Atmosphäre geniessen und sich in stressfreiere Zeiten zurückversetzen. Beim Stand-up Paddling auf dem friedlichen Murtensee können Sie Ihre Meditation vertiefen und buchstäblich wieder ins Gleichgewicht kommen. Kein Handy, kein Meeting, kein Ich-muss-noch-rasch. Stattdessen sanfte Wellen, gleichmässige Bewegungen, Ahhh…
Tipp 3: Nidelkuchen Bäckerei Aebersold
Ein Besuch in Murten wäre einfach nicht perfekt, ohne einen echten Nidelkuchen zu probieren. Die berühmte Spezialität, nach altem Rezept gebacken, hat der Konditorei Aebersold schon viele Preise eingebracht. Fünf Schichten Rahm braucht es für das Kunstwerk - für den Verzehr dann allerdings nur wenige unvergesslich süsse Augenblicke. Zum Glück gibt es ihn aber auch zum Mitnehmen.
Tipp 4: Pfahlbauerdorf Gletterens
Wie lebten sie, unsere Vorfahren im Steinzeitalter, vor etwa 6000 Jahren? Im nachgebildeten Pfahlbaudorf im Dörfchen Gletterens können Sie Frühgeschichte nicht nur studieren, sondern erleben: Schmieden Sie sich zum Beispiel Steinzeitschmuck selbst oder beweisen Sie ihr Jagdtalent beim Speerwerfen. Wer die Zeitreise verlängern möchte, kann im Tipi oder Lederzelt gleich daneben übernachten.
Tipp 5: Grande Cariçaie
Die Grande Cariçaie ist das grösste Seemoor der Schweiz. Auf fast 40 Kilometern Länge bietet dieses aussergewöhnliche Naturschutzgebiet circa 800 Pflanzenarten und 10`000 Tierarten ein Zuhause. Ideal für erholsame Spaziergänge und spannende Tierbeobachtungen. Wer es gerne etwas rassiger hat, kann in Estavayer-le-Lac ausgiebig dem Wakeboarden frönen: Das Örtchen besitzt viele Anlagen dafür.
Tipp 6: Jean Tinguely & Nikki de Saint Phalle
Wer kennt sie nicht: Ihre üppigen bunten "Nanas" und seine klappernden, scheppernden Unsinnsmaschinen. Jean-Tinguely und seine französisch-schweizerische Ehefrau Niki de Saint-Phalle gehören ohne Zweifel zu den berühmtesten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Das Espace hat den beiden im ehemaligen Tramdepot nahe dem Museum für Kunst und Geschichte in Freiburg ein Denkmal gesetzt.
Tipp 7: St. Nikolaus Kathedrale
365 Stufen bis zur Spitze des 74 Meter hohen Turms sollte Ihnen dieser Anblick schon wert sein – von hier oben können Sie den mittelalterlichen Stadtkern von Fribourg am besten bewundern. Die gotische St.-Nikolaus-Kathedrale wurde im 13. bis 15. Jahrhundert erbaut Ihre imposante Orgel lockte einst Liszt und Bruckner persönlich nach Fribourg, und 1986-1936 erhielt sie wunderschöne Jugendstilfenster.
Tipp 8: Patisserie-Schokoladen-Atelier
Das Schokoladen-Atelier Patisserie in der Freiburger Unterstadt ist für jeden Geniesser ein absolutes Muss. Hier kann man dem sympathischen Confiseur-Ehepaar ein wenig bei der Arbeit zusehen, ehe man sich an ihren exquisiten Kreationen gütlich tut. Oder man meldet sich gleich zu einem ihrer Workshops an, bei denen man sich selbst im süssen Metier üben kann. Aber Achtung, diese Schoggi birgt Suchtpotenzial!
Tipp 9: Seerundgang in Schwarzsee
Zu viel Schokolade genascht? Machen Sie die überschüssigen Kalorien doch mit einem Spaziergang um den Schwarzsee wett. Der leichte Kiesrundweg ist Rollstuhl- und kinderwagentauglich. Kurze Abstecher führen zu einer romantischen kleinen Grotte und einem 30 Meter hohen Wasserfall. Zum "Häxewääg", einem Themenweg rund um Sagen und Märchen aus der Region, hält das Tourismusbüro ein "Häxeset" bereit.
Tipp 10: Kaiseregg
Hier kommen die echten Bergwanderer auf ihre Kosten: Der Hausberg der Region, die 2185 Meter hohe Kaiseregg, ist von Weitem als die höchste Erhebung über dem Schwarzsee zu erkennen. Die Tagestour auf den Gipfel hat es in sich: Rund 1100 Höhenmeter muss man sich vom See aus erkämpfen. Oder man kürzt ein wenig ab und fährt mit der Riggisalpbahn bis Riggisalp. Die 360-Grad-Sich lohnt die Mühe allemal.
Tipp 11: Greyerzersee
Ein kleiner, feiner Ausflug an einen ganz besonderen Ort: Mit dem Lastkahn entdecken Sie erst die beeindruckende Felswand von Rossens und setzen dann über zur idyllischen Insel Ogoz. Inmitten des Sees können Sie hier die alte Kapelle und die Ruinen zweier Burgen besichtigen. Sie stammen aus einer Zeit, in der es noch keinen Staudamm gab und die „Insel“ eine Halbinsel im Flusslauf der Saane war.
Tipp 12: Alpkäserei Vounetse
Gegessen haben Sie ihn wahrscheinlich schon, den cremig-zarten Vacherin AOP, der ausschliesslich im Fribourger Terroir produziert wird und sich vorzüglich für ein feines Fondue eignet. Aber haben Sie sich auch schon einmal selbst im Käsen versucht? Hier können Sie es: Von Juni bis September erleben Sie bei Charmey das Alltagsleben einer echten Alp, vom Melken bis zum fertigen Käse.
Tipp 13: Wasserfall in Jaun
Ein Wasserfall wie aus dem Bilderbuch, der zudem als wirkungsvoller Kraftort gilt, liegt dem Dorfkern von Jaun direkt gegenüber. Bis zu 6`000 Liter pro Sekunde brausen hier im Juni in die Tiefe. Im kompakten Dörfchen bezaubern prächtige Holzhäuser den Besucher. Und in der früheren Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert, dem heutigen «Cantorama», werden häufig Konzerte aufgeführt.
Tipp 14: Musée gruérien in Bulle
Weiter führt die Tour in das gemütliche Städtchen Bulle am Fusse der Voralpen, das mit seiner intakten historischen Altstadt inmitten ländlich geprägter Umgebung besticht. Lassen Sie sich im Musée gruérien auf unterhaltsame Art das Greyerzerland und seine kulturellen Traditionen erklären. Im Anschluss sollten Sie sich ein authentisches, kräftiges Fondue moitié-moitié gönnen!
Tipp 15: Les Paccots
Unsere Route endet in Les Paccots, einem einladenden Bergdorf, um das sich ein weites Netz an Wanderwegen spannt. Lassen Sie die Flora und Fauna der Region auf sich wirken und geniessen Sie vor allem die einheimischen Spezialitäten auf einem von vier Gourmetpfaden: Von einem Bergrestaurant zum nächsten, von den Älplermakronen zum Meringue mit Doppelrahm.