Dreiland-Radweg
Übersicht
Einleitung
Vom industriereichen Ergolztal zuerst nach Süden, dann nach Osten, wo die Skyline Basels auftaucht. Entlang der Bris durch dichte Besiedlung und Geschäftigkeit in nach Aesch und ins ruhigere Leymentals mit flachen unaufgeregten Landschaften.
Beschreibung
Zuerst Liestal, dann los: Ein Abstecher in die malerische Altstadt lohnt sich. Alleine in der Rathausstrasse lassen sich das Kantonale Regierungsgebäude, das prächtig bemalte Rathaus und das spätgotische Obertor bewundern. Der Bahnlinie entlang führt die Etappe vorbei am Staatsarchiv Baselland und weiter durchs Ergolztal. Lebhaft ist es hier und man ist umgeben von viel Industrie.
Nach der Ankunft im alten Dorfkern von Pratteln lohnt sich ein Abstecher zur Pfarrkirche St. Leodegar, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Rund um die spätgotische Kirche mit romanischen Fundamenten breiten sich die Gassen sternförmig aus. Auch das Schloss Pratteln steht seit 1275 unverrückbar im Dorfkern. Das ehemalige Weiherschloss mit seinen augenfällig abgerundeten Ecken wurde 1356 während eines verheerenden Erdbebens zerstört, danach aber wieder aufgebaut. Heute kann das Wahrzeichen des Ortes besichtigt werden. Blickt man bei der Tramhaltestelle Lachmatt in Fahrtrichtung, erspäht man eine der drei Ruinen Wartenberg. Die Türme der Mittleren und Vorderen Wartenberg sind heute Aussichtsplattformen mit tollem Blick ins Elsass.
In Muttenz formieren sich hübsche Häuserreihen um die Wehrkirche St. Arbogast., die von einer kreisförmigen Ringmauer fast komplett umschlossen wird. Allmählich nähert sich die Wirtschaftsmetropole Basel im Dreiländereck. Diese lässt die Veloetappe allerdings rechts liegen und folgt der Birs, ein rund 75 Kilometer langer Rhein-Nebenfluss. In Dornach lohnt sich ein Abstecher hinauf zum Goetheanum, Sitz der Freien Hochschule für Geisteswissenschaften und Anthroposophischer Gesellschaft. In Aesch überquert man den Fluss. Aus der Ferne wirken die Basler Konzerngebäude geradezu winzig.
Das Leymental beginnt sich nun in voller Pracht auszubreiten. Leicht und beschwingt fährt es sich im Zickzack durch diese ruhige Juralandschaft, umgeben von Traktoren, Pferden, Kühen, Kirsch- und Nussbäumen. Ennet der Grenze werden Schalenfrüchte ab Hof verkauft, wie die Schilder "vents de noix" verraten. Übrigens: Ins französische Leymen fährt auch das gelbe "10er-Drämmli", vorbei am stolzen Château du Landskron und wenige Kilometer später wieder zurück auf Schweizer Boden. Die Nummer 10 gilt als die längste internationale Tramlinie. Enden wie wenden tut sie in Rodersdorf. Und obwohl auch die Veloetappe hier aufhört, braucht nicht zwingend Schluss zu sein. Zu verlockend scheint eine Weiterfahrt durchs Departement Haut-Rhin bis nach Mulhouse. Was sind schon schlappe 50 Zusatzkilometer...
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Liestal
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|---|---|
| Zielort |
Rodersdorf
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| Aufstieg |
420 m
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| Abstieg |
360 m
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| Distanz |
35 km
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| Distanz auf Asphalt |
35 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-97/etapp... |
Fakten
Routennummer
