Ibergeregg–Sattelegg–Linth
Übersicht
Einleitung
Noch eine Schwitzkur, die Sattelegg, eine liebliche Mosaiklandschaft mit Alpenpanorama, dann tief unten das flache Land, Transitland für Strom und Verkehr, meliorierte Weite im Clinch zwischen bäuerlicher Tradition, Hundeauslauf und Lagerhäusern.
Beschreibung
So macht Velofahren Spass: Bei Sonnenschein durch das liebliche Rickental pedalen, nochmals einen Blick zurück auf den gestauten Sihlsee mit dem Willerzell Viadukt werfen – und dann hineintauchen in den Wald. Zu Beginn begleiten einen der leise gurgelnde Rickentalbach und der drei Kilometer lange Mieseggbach. Nur knapp 1200 Meter hoch ist die Sattelegg, den einen oder anderen Schweisstropfen lässt man trotzdem liegen. Mehrmals im Jahr finden in der Kapelle auf dem Pass Alpgottesdienste statt.
Zusammen mit anderen «Gümmelern» geniesst man auf der Terrasse des Bergrestaurants eine herrliche Aussicht inmitten schöner Natur. Laub- und Tannen-Mischwälder wechseln sich ab mit hügeligen Weideflächen. Ein Naturschauspiel erster Güte bieten die jungen Rotmilane: Nach einigen gedrehten Runden lassen sie sich, noch etwas plump, ins Geäst der hohen Laubbäume fallen. Da staunen selbst die braunen Kühe auf der saftigen Wiese.
Saftig riecht je nach Saison auch der Bärlauch. Unten, in der Marchebene, spiegelt sich die Landschaft im Oberen Zürichsee. Das Alpenpanorama wirkt harmlos von hier oben. Rassig kurvt es sich hinab nach Siebnen, in die langgezogene Schwyzer Ortschaft, welche von der Wägitaler Aa durchflossen wird. Diese wiederum dient dem Kraftwerk Wägital zur Stromgewinnung. Der monumentale Bau wurde zwischen 1922 und 26 erbaut und war damals das grösste Pumpspeicherkraftwerk der Welt. Über die Autobahn tuckernd folgt man dem Tuggenerkanal nach Tuggen. In der Linthebene fühlen sich Störche, Amphibien, Insekten, Kleinkrebse, Libellen, Ringelnattern und Eisvögel dank der kleinen stehenden Gewässer der Alten Linthläufe wohl. Es klappert, quakt, zirpt und zwitschert.
Bei einer Pause in die weite Ebene zwischen Zürich- und Walensee schauen tut gut. Eine Pause bietet sich auch beim Schloss Grynau an: Früher mal Zollstätte, Herrschaftssitz, Kriegsschauplatz und Brückenkopf ist es heute ein beliebtes Ausflugsziel. Daneben rauscht die Linth, nicht weit weg auch die Autobahn. Zahlreiche Jugendliche geniessen hier die Sonne und das Flussbad. Am besten man tut es ihnen gleich: ein kühlender Sprung in die Linth dürfte nicht schaden, bevor es auf der lauten Strasse Richtung Etappenziel Uznach geht.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Willerzell
|
|---|---|
| Zielort |
Uznach
|
| Aufstieg |
440 m
|
| Abstieg |
950 m
|
| Distanz |
28 km
|
| Distanz auf Asphalt |
28 km
|
| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
|
| Thema |
Über einen Pass, Mit Panoramaaussicht
|
Fakten
Routennummer
