Kartäuser-Fürstenland-Route
Übersicht
Einleitung
Von der Touristenfaszination Stein am Rhein hinein ins Zürcher Weinland, wo nebst Reben und Korn auch Spargeln und Hopfen wachsen. Das einstige Augustinerkloster, die Kartause Ittingen lädt zur Einkehr. Von Frauenfeld durch Felder und Obsthaine nach Wil.
Umleitung / Sperrung
Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-33/etappe-1
Beschreibung
Im Sommer wird Stein am Rhein zuweilen von Touristen überrannt. Es gilt neben Murten als die am besten erhaltene mittelalterliche Kleinstadt der Schweiz. Unterwegs rund um den Stammerberg geht es dann deutlich ruhiger zu und her. Nach den grossflächig angelegten Getreide-, Mais- und Zwiebelfeldern tauchen bereits die ersten Vorboten Stammheims auf: Riegel- bzw. Fachwerkhäuser. Ein besonders schönes ist das Gasthaus Hirschen in Oberstammheim. Erbaut im Jahr 1684 gehört es zu den bemerkenswertesten Fachwerkhäusern der Ostschweiz.
Auf ins Seebachtal, wo sumpfige Wälder, alte Hecken und seichte Flachufer einer vielfältigen Vogelwelt perfekte Rückzugsorte und Brutplätze bieten. Wilde Gänse und hübsch frisierte Kiebitze schätzen das Gebiet um Nussbommer-, Hüttwiler- und Hasesee. Diese kleinen Naturparadiese haben keinen Abfluss, was sie zu sogenannten Toteis-Seen werden lässt. Auch die Landschaft des Zürcher Weinlandes fasziniert mit ihren schönen Rebhängen. Aber nicht nur: An der Thur wächst auch Hopfen, zum Beispiel direkt neben einer kleinen Kapelle kurz vor der Kartause Ittingen. Diese ist dann unbedingt einen Bremshalt wert: Sie wurde 1152 als Augustinerpropstei gegründet und war zwischen 1461 und 1848 im Besitz der Kartäuser. Seit 1983 ist das ehemalige Kartäuserkloster ein Kultur- und Seminarzentrum. Menschen mit einer psychischen oder geistigen Beeinträchtigung wohnen und arbeiten hier. Gartenwirtschaft, Klosterladen, Weinkellerei, Kunstmuseum, ein Barock- und Heilkräutergarten mit Labyrinth oder Klosterkirche laden zum ausgiebigen Besuch ein. Auf der Weiterfahrt wird bald einmal die Thur überquert. Am Waffenplatz vorbei geht es in den Hauptort des Kantons Thurgau. Die Frauenfelder Oberstadt wurde nach Grossbränden in den Jahren 1771 und 1788 im spätbarock-klassizistischen Stil wieder aufgebaut.
Von hier nähert man sich gemütlich und im sanften Auf und Ab dem Pilgerort Maria Dreibrunnen. Dessen Wallfahrtskirche wurde 1964 restauriert und unter Bundesschutz gestellt. Gleich daneben befindet das Pilgerhaus, eine einladende Gaststätte umgeben von Kastanien- und Lindenbäumen. Überhaupt: Auf dem Abschnitt zwischen Kartause Ittingen und Wil wähnt man sich auf einer Pilgerfahrt. Schön ist auch das Etappenziel Wil selber, die alte Äbtestadt mit dem stattlichen Baronenhaus auf dem Hauptplatz.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Stein am Rhein
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|---|---|
| Zielort |
Wil SG
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| Aufstieg |
600 m
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| Abstieg |
460 m
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| Distanz |
42 km
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| Distanz auf Asphalt |
38 km
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| Distanz auf Naturbelag |
4 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Durch Rebberge
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-33/etapp... |
Fakten
Routennummer
