Le Jorat–Trois Lacs–Emme
Übersicht
Einleitung
Über wechselnde Kantonsgrenzen zu den römischen Ruinen von Avenches, ein friedlicher Blick von Murtens Stadtmauern über den See zum Mont Vully, durch die unendlichen Salatreihen des vielfarbigen Gemüsegarten des Grossen Mooses, und entlang des wuchtigen Aare-Hagneck-Kanals ins Marktstädtchen Aarberg.
Beschreibung
Payerne liegt im Broyetal und ist bekannt für seine eindrückliche Abteikirche, die als grösste romanische Kirche der Schweiz gilt. In einem Teil der Klostergebäude ist heute das Museum von Payerne untergebracht. Zu bewundern gibt es hier romanische und bildende Kunst, Militär- sowie Regionalgeschichte. Einige Hundert Pedalumdrehungen später befindet man sich bereits mitten auf dem Land. Auch den vielen Krähen gefällt es hier, zwischen dem gelben Raps und den Löwenzahnfeldern.
Unterwegs Richtung Avenches führt die Strecke durch kleine Bauerndörfer. In manchen Höfen befindet sich ein Laden, in dem frisches Gemüse und andere Köstlichkeiten verkauft werden. Von Domdidier aus ist das leicht erhöhte Avenches bereits aus der Ferne in der Weite der Broye-Ebene sichtbar. Avenches ist die einstige Hauptstadt Aventicum des römischen Helvetiens. Mit dem eindrücklichen Amphitheater hütet sie ein einzigartiges Erbe aus der Römerzeit. Jeweils im August findet hier das schweizweit bekannte Open Air «Rock Oz'Arènes» statt. Ein kurzer Halt lohnt sich aber nicht nur dann.
Anschliessend führt der Veloweg an den Murtensee und diesem mehr oder weniger entlang, wobei die Strecke weiterhin flach bleibt. Ein Halt in Murten ist danach ein Muss. Die mittelalterliche Stadt liegt herrlich am Südostufer des Sees. Sie hat ihr ursprüngliches Gesicht mit den Altstadt-Gassen, der eindrücklichen und begehbaren Ringmauer und den Laubengängen erhalten können.
Weiter schlängelt sich der Weg durch die grösste Gemüseanbaufläche der Schweiz in Richtung Kerzers. Diese Region ist Teil des Grossen Mooses, einer weiten Ebene zwischen Neuenburger-, Bieler-, Murtensee. Während der ersten Juragewässerkorrektion wurden die versumpften Gebiete der Region entwässert und die Wasserläufe kanalisiert. Die freigelegten Torfmoorböden sind äusserst fruchtbar. Heute wird im Grossen Moos intensive Landwirtschaft betrieben: Von A wie Aubergine über K wie Kopfsalat bis hin zu Z wie Zucchetti gibt es hier alles, was das Gemüseherz begehrt – ein Viertel der gesamten Gemüseproduktion der Schweiz stammt von hier.
Wenig später ist man bereits an der Aare. Auf geradem Weg geht es dem Fluss entlang zum Etappenziel. Bei Bargen wird eine Brücke überquert und schon ist man in der Altstadt von Aarberg, wo sich alte Tradition mit modernem Charme vermischt. Das mittelalterliche Städtchen ist bekannt für den jährlichen Aarberger Puce, ein Floh- und Antiquitätenmarkt, sowie für seine alte Holzbrücke und die Zuckerfabrik.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Payerne
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|---|---|
| Zielort |
Aarberg
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| Aufstieg |
260 m
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| Abstieg |
260 m
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| Distanz |
48 km
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| Distanz auf Asphalt |
44 km
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| Distanz auf Naturbelag |
4 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-44/etapp... |
Fakten
Routennummer
