Pilger-Route
Übersicht
Einleitung
Steile bewaldete Kuppen; Sternenberg mit grandioser Aussicht; Pfäffikersee, umsäumt von Schilf und blühenden Flachmooren, in der flachen Landschaft, umworben von Wohnsiedlungen und Landwirtschaft. Bald zeigt sich der Zürichsee in voller Länge.
Beschreibung
Ein Besuch im Benediktinerkloster Fischingen ist eine interessante Sache. Es ist das einzige von einer Mönchsgemeinschaft belebte Kloster im Thurgau. Umgeben ist es von viel Wald, der Aubach rauscht. In Au entzückt die katholische Kirche St. Anna mit ihrem Zwiebelturm und in Sternenberg ist es die herrliche Aussicht über hügeliges Kuppenland. Was will man mehr? Vielleicht wandern im Herzen des Hinterthurgaus oder eben Velofahren, wie es hier einst die Schweizer Radsportlegende Beat Breu zu Trainingszwecken tat. Allerdings: Dem «Bergfloh» hätte keiner folgen können, viel zu schnell ist er die Berge hinaufgeschossen. Dann durchs Choltobel hinab nach Saland, wo auf dem Campingplatz an der Töss übernachtet werden kann.
Die Velostreifen neben der Hauptstrasse erlauben ein zügiges Vorwärtskommen. Willkommen in Hittnau. Schön ist die Sicht auf den Pfäffikersee. Vorschlag: Sich beim Römischen Kastell im Natur- und Landschaftsschutzgebiet Pfäffikersee auf die Überreste der einst stolzen Mauern setzen und über die flache Landschaft mit blühenden Flachmooren und weiten Schilffeldern schauen. Ein historisches Juwel ist die einstige Badeanstalt Robenhausen. Im Gegensatz zu anderen Badeanstalten wurde sie im Jahr 1904 nicht im See gebaut, sondern am Ufer des Chämtnerbachs.
Wetzikon wird links liegen gelassen. Wohnquartiere, Industriezonen und angrenzende Naherholungsgebiete liegen im Wettstreit miteinander. Von angenehm ländlicher Seite, inklusive tieffliegender Schwalben, zeigt sich der Abschnitt zwischen Bertschikon und Mönchaltdorf. Frühmorgens dampft es über den Ackerfeldern, die Stimmung ist mystisch. Hinzu kommt ein Quaken, Pfeifen und Trillern aus schier allen Löchern. Auf den Dächern von Mönchaltdorf scheint es den Störchen gut zu gefallen. Es lohnt sich, eine Weile innezuhalten und den majestätischen Tieren zuzuschauen.
Nach Egg geht’s über die Autobahn. Beim dortigen Bahnhofskiosk lässt sich, bestenfalls mit einem Kaffee, der nostalgisch anmutenden Forchbahn zuschauen. Grosszügig wird der 853 Meter hohe Bergrücken des Pfannenstiels umfahren. Auch der Zürichsee lässt nicht mehr lange auf sich warten. Die moderate Abfahrt hinab an die Goldküste mit ihren prächtigen Villen führt vorbei an ebensolchen Rebhängen. Am Etappenziel in Meilen stellt sich die Frage, ob man die Veloreise gleich bis Zürich verlängern soll. Möglich wäre das auf der Route 66. Diese führt nämlich nicht nur von Chicago nach Los Angeles, sondern eben auch von Rapperswil über Zürich nach Baden.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Fischingen
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|---|---|
| Zielort |
Meilen
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| Aufstieg |
780 m
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| Abstieg |
1000 m
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| Distanz |
47 km
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| Distanz auf Asphalt |
46 km
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| Distanz auf Naturbelag |
1 km
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-41/etapp... |
Fakten
Routennummer
