Senda Segantini
Übersicht
Einleitung
Von Bivio bis zur Septimerpasshöhe sind die Spuren der vergangenen Jahrhunderte erkennbar. Auf der anderen Seite des Passes liegt das Bergell, wo Segantini in Soglio einige seiner bedeutendsten Werke malte. In Maloja wurde Segantini 1899 begraben.
Beschreibung
In Bivio wird nebst Italienisch auch Deutsch und Rätoromanisch gesprochen. Der Dorfname bedeutet so viel wie Wegscheide, womit die Einflüsse von Bergell und Engadin gemeint sind. Mit Blick auf die Autostrasse in Richtung Julierpass beginnt der Aufstieg. Bald befindet man sich in einer ruhigen und schönen Bergwelt und nach rund eineinhalb Stunden auf dem Septimerpass. Spannend: Diesen nutzten bereits die Römer sowie Walser aus Juf und dem hinteren Averstal. Sie wickelten ihren Handel mit dem Süden während vieler Jahrhunderte über den Forcellina und den Septimer ab. Mit ihrem Vieh zogen sie noch im 19. Jahrhundert nach Mailand und traten beladen mit Nahrungsmitteln wie Reis, Getreide und Wein den beschwerlichen Rückweg an. Der Ausbau der Julierstrasse zwischen 1820 und 1826 bedeutete gleichzeitig das Aus dieser Handelsroute.
Der Forcellina-Pass liegt auf der linken Seite des Septimer, auf der rechten der Lunghin. Auf diesem Pass befindet sich die einzige Dreifach-Wasserscheide Europas: Der Inn fliesst in die Donau und weiter ins Schwarze Meer. Die Maira, die ebenfalls hier entspringt, mündet ins Adriatische Meer und die Julia in die Nordsee. Mit fantastischer Aussicht auf die Berge Cima di Castello, Pizzo di Zocca und den Pizzo Cengalo beginnt der Abstieg. Ein schöner Pfad löst die Schotterstrasse ab. Über die alte Steinbrücke erreicht man den Sascel battü (behauener Stein), wo die antike und mittelalterliche Wegspur deutlich erkennbar ist. Der Felsriegel markiert auch die Grenze zwischen dem Bergell und Bivio. Darauf folgt das breite Hochtal Val Maroz, welches von der Maira durchflossen wird. Es wird weiter abgestiegen durch den Wald nach Casaccia.
Im Bergell malte Giovanni Segantini einige seiner bedeutendsten Werke. Im Sommer 1896 arbeitete er in Maloja und im Winter dann in Soglio. Hier entstanden Gemälde von Hochgebirgslandschaften in einer mit dem Neoimpressionismus verwandten Maltechnik. Bekannt ist vor allem sein Werk Namens Alpentriptychon. Es folgen die letzten eineinhalb Stunden der Wanderung über einen schönen Pfad hinauf nach Maloja. Hier wurde Giovanni Segantini am 1. Oktober 1899 begraben. Er wurde 41 Jahre alt.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Bivio
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|---|---|
| Zielort |
Maloja
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
2300 m ü.M.
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| Aufstieg |
1000 m
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| Abstieg |
950 m
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| Distanz |
16 km
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| Dauer |
5 h 25 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
5 h 25 min
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| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Juni - Oktober
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| Thema |
Über einen Pass, Mit Panoramaaussicht, Auf eine Alp
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-25/eta... |
Fakten
Routennummer
