Sentier du Vitrail de Romont
Übersicht
Einleitung
Idyllische Landschaften und beeindruckende Glaskunst: Auf dem Glasmalereipfad durch den hügeligen grünen Glanebezirk können Wanderer und Kunstbegeisterte die gut erhaltenen Glasfenster der hübschen Kapellen und Kirchen bewundern. Ausgangsort der Rundwanderung ist das sehenswerte mittelalterliche Städtchen Romont.
Beschreibung
Die technisch einfache Wanderung beginnt beim Vitromusée Romont, das Schweizerische Museum für Glasmalerei und Glaskunst. Das Museum befindet sich im Schloss von Romont, von wo aus eine Treppe zum Fluss Glâne führt. Diesem verdankt der Bezirk seinen Namen. Nach rund einer halben Stunde wird die kleine Kapelle Sainte-Anne passiert, bevor es für weitere 30 Minuten leicht bergwärts Richtigung Mézières geht. In der Pfarrkirche dieser kleinen Ortschaft können die abstrakten Glasmalereien von Yoki an den 34 Fenstern bewundert und das Schweizerische Tapetenmuseum im Schloss Mézières besucht werden. Anschliessend führt der Weg entlang von Feldern und durch einen kurzen Waldabschnitt bergab nach La Neirigue. Das Dörfchen liegt am gleichnamigen Bach und beherbergt die Chapelle de La Neirigue. Die im Jahr 1641 erbaute Kapelle ist mit ihren hübschen Glasfenstern ebenfalls ein Besuch wert. Weiter geht es nach Grangettes-Près-Romont, wo die St. Moritz-Kirche besichtigt werden kann. Der leicht erhöhte Platz des Gotteshauses bietet eine wunderbare Weitsicht über die idyllische Landschaft des Glanebezirks. Von hier aus führt die Wanderung auf demselben Weg zurück nach La Neirigue (insgesamt ca. eine Stunde). Tipp: Wer die Wanderung abkürzen möchte, lässt die St. Moritz-Kirche aus und tritt bereits in La Neirigue den Rückweg an.
Auf dem Rückweg führt die Wanderung zunächst für rund 20 Minuten leicht bergwärts bis nach Berlens, wo die Kapelle Notre-Dame de l’Epine bereits seit dem Mittelalter Pilger anlockt. Die kleine Kirche begeistert mit seinen farbenfrohen Fenstern, die unter anderem die Zeiten des Kirchenjahres abbilden. Bevor die nächsten Glasmalereien bewundert werden, lohnt sich ein kurzer Halt vor dem Weiler Mottex. Von hier ist der Blick auf Romont und die hügelige Umgebung besonders schön. Auf Feldwegen geht es für weitere 30 Minuten in Richtung Romont, bis das wohl bekannteste Gotteshaus der Wanderung erscheint: das Kloster La Fille-Dieu. Das aktive Nonnenkloster des Zisterzienser-Ordens steht am Rande des Städtchens und wurde im Jahr 1268 von drei jungen Frauen gegründet. Die Glasfenster der Klosterkirche schaffen mit ihrer Moderne einen spannenden Kontrast zum historischen Gemäuer. Der letzte Aufstieg bringt Wanderer zurück nach Romont, wo Bänke vor der Stiftskirche aus dem 18. Jahrhundert zu einer wohlverdienten Pause einladen. Spannend: Das Chorgestühl diente als Inspiration für den Film «Der Herr der Ringe».
Tipp: Auf einer geführten Wanderung erfahren Wissensdurstige noch mehr über die Geschichte der bunten Kirchenfenster und deren Künstler. Weitere Informationen
Anreise: 30 Minuten Zugfahrt ab Lausanne oder Bern bis Romont. Von dort 10 Minuten Fussweg bis ins Städtchen (oder mit dem Bus bis Romont, École primaire).
Kostenpflichtige Parkplätze sind im Städtchen vorhanden.
Alle Informationen zum Glasmalereipfad
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Romont
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|---|---|
| Zielort |
Romont
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| Richtung |
Rundtour
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| Aufstieg |
500 m
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| Abstieg |
500 m
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| Distanz |
16 km
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| Dauer |
4 h 25 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
4 h 25 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Thema |
Mit Panoramaaussicht
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| Signalisierung |
Signalisation in beide Richtungen
|
Office du tourisme de Romont et sa région
Rue du Château 112
1680
Romont
Telefon
+41 (0)26 651 90 55
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romontregion.ch
Fakten
Routennummer
