Sentiero Cristallina
Übersicht
Einleitung
Die Etappe führt in engen Serpentinen über Steilstufen hinauf zum Robiei-Stausee und vorbei an weiteren Seen zur modernen Capanna Cristallina. Gegenüber glitzern die Eismassen des Basodino und um die Hütte liegt viel kristallines Gestein.
Beschreibung
San Carlo liegt im hinteren Teil des engen Val Bavona. Hier endet die Strasse und hier befindet sich auch die Endstation der Postautolinie. Der Weg bis ans Etappenziel Capanna Cristallina zeichnet sich durch viele Höhenmeter aus. Alternativ kann man die Seilbahn nach Robièi nehmen und so rund 900 Höhenmeter überwinden.
Der Weg selbst startet auf der Asphaltstrasse und führt hinauf zum ersten Kraftwerk. Das Bergmassiv ist geprägt durch Stauseen und Rinnen, die sich durch den Felsen ziehen. Immer wieder entdeckt man auf der Wanderung Schächte und Tunnel. Nach der Überquerung der Bavona geht der breite Weg in einen schönen Pfad mit Baumwurzeln und grossen Felsbrocken über.
Nach den Serpentinen erreicht man Campo, einen schönen Weiler mit Rustici. Die typischen Tessiner Steinhäuser liegen auf einer offenen kleinen Hochebene. Charakteristisch für das von Gletschern geformte Bavonatal ist seine enge U-Form mit hohen Felswänden links und rechts des Tals. In der Talsohle haben Erdrutsche das Land mit hausgrossen Kegeln und Felsblöcken übersät. Weiter bergauf erreicht man kurz vor dem Stausee die SAC-Hütte Capanna Basodino, die zu einer Rast einlädt.
Wenige Minuten nach der Hütte steht man bereits an der imposanten Staumauer des Lago di Robièi, während der mächtige Basòdino-Hängegletscher mit seinem weiss schimmernden Kamm ins Blickfeld rückt. Der Stausee liegt auf 1940 Meter Höhe. Die Staumauer selbst kann im Innern durch einen Stollen besichtigt werden. Ein Spaziergang durch die Mauer dauert rund 30 Minuten. Trotz des Kraftwerks kommen viele kleine Siedlungen weiter unten im Val Bavona nach wie vor ohne Strom aus.
Nach dem Überqueren der Staumauer verschwindet der See bald hinter dem nächsten Berggipfel. Kurze Zeit später steht man vor dem Lago Bianco, der unterhalb der Staumauer des Lago dei Cavagnöö liegt.
Im Zickzack geht es steil bergauf und die Aussicht auf das Bavonatal wird von Meter zu Meter schöner. Weiter geht es am Lago Sfundau mit seinem unterirdischen Abfluss vorbei. Die Landschaft hier auf 2466 Meter Höhe wird alpiner, grüne Flecken gibt es immer weniger.
Dem steinigen Weg folgend erreicht man die Capanna Cristallina. Die SAC-Hütte wurde 2003 eröffnet, nachdem die alte 1999 einer Schneelawine zum Opfer gefallen war. Mit etwas Glück kann man auf der Wanderung Steinböcke sehen.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
S. Carlo (Val Bavona)
|
|---|---|
| Zielort |
Cap. Cristallina
|
| Richtung |
Einweg
|
| Aufstieg |
1750 m
|
| Abstieg |
140 m
|
| Distanz |
13 km
|
| Dauer |
5 h 45 min
|
| Dauer umgekehrte Richtung |
4 h
|
| Technische Anforderungen |
Mittelschwer
|
| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
|
| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-59/eta... |
Fakten
Routennummer
