Töss-Jona-Route
Übersicht
Einleitung
Die Töss windet sich, konnte nach Gewittern unheimlich toben, wurde gezähmt durch unzählige Industriekanäle, erzeugte viel Kraft und manches Leid. Tössbergland ist geprägt von bewaldeten Kuppen, steilen Hängen und wilden Tobeln.
Umleitung / Sperrung
Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-53/etappe-2
Beschreibung
Beim Bahnhof Turbenthal kann die Töss über einen Schwemmsteg überquert werden. Allerdings auf eigene Gefahr, so die Informationstafel. Solche Schwemmstege baute man, als Flüsse noch nicht durch Menschenhand begradigt wurden und daher ständig ihre Laufrichtung änderten. Feste Brücken lohnten sich daher meist nicht. Um den Fluss zu überqueren, befestigte man an den Ufern zwei gelenkige Bretter, die in der Mitte des Flusses auf einem Joch ruhten.
Im Gleichschritt mit der Eisenbahn führt die Etappe flussaufwärts durchs Tösstal. Schmal ist das Haupttal, wild wirken die Seitentäler. Die Ortschaften heissen Wila, Saland und Bauma. Spannend: Die historische Bahnhofshalle von Bauma wurde 1860 vom Architekten Ludwig Rudolf Maring für den Schweizerischen Centralbahnhof in Basel erstellt, später nach Olten verfrachtet und schliesslich im Jahr 2015 in Bauma wieder errichtet. An einigen Sommer-Wochenenden fährt hier eine Dampfbahn.
Kurz nach Steg verabschiedet sich die Töss Richtung Tösswald. Südlich des Fischenthaler Flachmoors heisst der Wasserlauf Jona. «Willkommen bei den Sprungschanzen Gibswil!», heisst es dann. Skispringen kann man hier das ganze Jahr. Der Turmfalke stellt sich im Flug beharrlich gegen den Wind und verharrt an gleicher Stelle, um nach Mäusen Ausschau zu halten. Schön ist es, ihm dabei zuzuschauen. Und schön ist es auch im Wald rund um Wald (ZH). Die Landschaft wird jetzt offener, der Blick schweift über einen kleinen Ausschnitt des Zürichsees in Richtung Alpenkette. Zwischen dem Eggwald und dem Lattenbach geht es weiter durchs kleine Lütschbach ins Obere, Mittlere und Untere Tägernau. Das Bauernhaus am Weg wurde vermutlich im Jahr 1730 erbaut. Es zählt zu den eindrücklichsten Holzhauskonstruktionen im Kanton St. Gallen.
Im Naturschutzgebiet der Unteren Tägernau leben Rehe und Hirsche. Ein stolzer Damhirsch fühlt sich im weitläufigen Gehege sichtlich wohl. Schnurstracks geht es der Blumenstadt am Zürichsee entgegen. Das Wahrzeichen von Rapperswil ist das Schloss, hübsch zum Verweilen ist auch die Seepromenade mit ihren Restaurants. Wer will, verlängert seinen Veloausflug mit einem Besuch im bekannten Kinderzoo.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Turbenthal
|
|---|---|
| Zielort |
Rapperswil
|
| Aufstieg |
340 m
|
| Abstieg |
480 m
|
| Distanz |
39 km
|
| Distanz auf Asphalt |
39 km
|
| Konditionelle Anforderungen |
Leicht
|
| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/veloland/route-53/etapp... |
Fakten
Routennummer
