Biber
Der Baumeister Biber gestaltet unsere Landschaft.
Wer aufmerksam einem Fluss im Schweizer Mittelland entlang geht, stösst auf Bäume und Sträucher mit auffälligen Nagespuren. Hier war ein Biber am Werk. Das grösste einheimische Nagetier lebt verborgen in einer Erdhöhle, welche nur unter Wasser erreichbar ist. So schützt er sich und seine Jungen vor ungebetenen Gästen. In der Dämmerung schwimmt er dann auf Nahrungssuche. Damit seine Erdhöhle im Wasser bleibt und er durchs Wasser zu seiner Nahrung kommt, bauen Biber Dämme. Sie schleppen dazu Äste und Lehm an. Biber sind reine Vegetarier. Natürlich stehen Äste von Weiden, Eschen oder Pappeln auf dem Speiseplan. Aber es darf auch Mädesüss, Blutweiderich, Löwenzahn oder auch mal Mais oder Zuckerrübe sein. Besonders im Herbst fällt er auch mächtige Bäume, um an die Äste heranzukommen. Biber suchen ihre Nahrung nur in unmittelbarer Umgebung eines Gewässers. So können sie bei Gefahr rasch ins sichere Nass abtauchen.
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| Lateinischer Name: | Castor fiber |
| Lebensraum: | Seen, Flüsse und Bäche im Mittelland |
| Grösse: | Kopf-Rumpflänge 80 – 100 cm |
| Gewicht: | 23 – 30 kg |
| Population: | 1'600 Tiere |
| Winterschlaf: | Kein Winterschlaf |
| Setzzeit: | Mai |
Quelle Pro Natura