Das ist Juf
Juf ist die höchste ganzjährig bewohnte Siedlung Europas und Ausgangspunkt für Passwanderungen und Skitouren. Das Dorf liegt zuhinterst im Averstal, einem Hochtal der Ferienregion Viamala im Kanton Graubünden.
Juf entdecken
Stehst du in Juf, siehst du ringsum nur Wiesen. Du befindest dich über der Baumgrenze, der nächste Wald wächst 5 Kilometer weiter unten im Tal. Die Häuser und Ställe sind traditionell aus Holz gebaut, das die Sonne verwittert und dunkel gefärbt hat. Ganzjährig wohnen in Juf nur rund 2 Dutzend Menschen. Du isst und übernachtest im Gasthaus Alpenrose, in der Pension Edelweiss oder in Ferienwohnungen und Chalets.
Über alte Passwege in die Nachbartäler
Die Walser aus dem Oberwallis besiedelten das Averstal im 13. Jahrhundert und nutzten Pässe als Verbindung in die Nachbartäler. Über den Stallerberg-Pass auf 2580 Metern wanderst du in gut 3 Stunden ins italienischsprachige Bivio. Der Weg über die Forcellina auf 2672 Metern und den Septimerpass führt dich ins Bergell im Süden des Kantons. Für beide Routen musst du fit und trittsicher sein. Sie sind meist von Juli bis Oktober schneefrei.
Winter auf 2126 Metern
Entlang dem Jufer Rhein läufst du auf der Langlaufloipe, klassisch oder im Skating-Stil. Oder du nimmst den 5 Kilometer langen Winterwanderweg von Pürt nach Juf, das schaffst du in knapp 2 Stunden. Zu Skitouren auf den Mazzaspitz oder den Piz Piot startest du im Dorf, dafür brauchst du Erfahrung und eine Lawinenausrüstung. In dieser Höhe liegt der Schnee bis weit in den Frühling, und manchmal schneit es sogar im Sommer.
Rund um Juf
Der Murmeltier-Lehrpfad ab Juppa misst hin und zurück 7,6 Kilometer. Im Sommer erspähst du meist mehrere Tiere an den Hängen, im Herbst ziehen sie sich für den Winterschlaf zurück. Skifahren kannst du in Juppa auch, im Winter sind 2 Skilifte in Betrieb. Das Bergbaumuseum in Innerferrera erzählt dir vom beschwerlichen Eisenerzabbau, und im Mineralbad Andeer erholst du dich nach einem aktiven Tag.
Juf preiswert erleben
Mit dem
Graubünden Pass fährst du an 2 oder 5 Tagen unbegrenzt mit Postauto und Bahn durch den Kanton.