Jakobsweg Graubünden
Übersicht
Einleitung
Tief erholsam der Flimserwald. In Conn die Aussichtsplattform "Il Spir". Steiler Abstieg ins Val da Mulin, über alten Pilgerweg nach Laax zur Jakobskapelle. Hinauf nach Falera, zur Megalithen-Anlage und Kirche St. Remigius mit Jakobus-Abendmahlsbild.
Umleitung / Sperrung
Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-43/etappe-14
Beschreibung
Die Etappe startet in Trin Digg. Schon bald verlässt sie die Autostrasse. Der Schotterweg führt vorbei an den sogenannten «Toblerone»-Panzersperren in Richtung Val Pintrun. Der Ausdruck rührt daher, dass die Panzersperren so aussehen wie die Riegel der berühmten Schweizer Schokolade. Hier wird der Fluss Flem überquert, doch von der wilden Schlucht rund 100 Höhenmeter flussabwärts ist wenig zu erkennen.
Weiter auf der Schotterstrasse, völlig unberührt von den Spuren des Flimser Bergsturzes, wartet das Highlight der Etappe: der Aussichtspunkt über die Ruinaulta. Vor etwa 10’000 Jahren ereignete sich hier einer der grössten bekannten Bergstürze weltweit. Kalkfelsen von der Grösse von 12-13 Matterhörnern füllten den Rhein, bildeten einen See bei Ilanz und schufen schliesslich die einzigartige Rheinschlucht mit ihren steilen, weissen und bizarren Kalksteinfelsen.
Der sich durch die Landschaft schlängelnde Vorderrhein, die imposanten Felswände und die Züge der Rhätischen Bahn können von der Aussichtsplattform bewundert werden.
Kurz darauf folgt der Abstieg über etwa 400 Höhenmeter nach Sagogn, gefolgt von einem Aufstieg durch das wilde Val da Mulin nach Laax. Hier passiert die Wanderung die Kapelle Sogn Giacun, die im Jahr 1503 erbaut wurde. Der alte Verbindungsweg zwischen Sagogn und Laax diente einst dazu, die Verstorbenen zum Friedhof der Pfarrkirche Sagogn zu bringen. Deshalb war er nicht nur ein Weg für Mensch und Tier, sondern wurde auch Weg der Toten genannt.
Der letzte Teil dieser Etappe führt erneut über eine Schotterstrasse zum Ziel der Etappe in Laax (Falera). Ein kurzer Abstecher zur Megalithen Anlage aus der Bronzezeit ist empfehlenswert. Mit über 34 aufgerichteten Steinen zählt diese Anlage zu den grössten astronomischen Zentren der Schweiz.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Trin Digg
|
|---|---|
| Zielort |
Laax (Falera)
|
| Richtung |
Einweg
|
| Höhe (Meter über Meer) |
800 m ü.M.
|
| Aufstieg |
950 m
|
| Abstieg |
560 m
|
| Distanz |
17 km
|
| Dauer |
5 h 20 min
|
| Dauer umgekehrte Richtung |
5 h
|
| Technische Anforderungen |
Leicht
|
| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
|
| Geeignete Jahreszeit |
Mai - Oktober
|
| Thema |
Mit Panoramaaussicht
|
| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-43/eta... |
Fakten
Routennummer
