Thurweg
Übersicht
Einleitung
Die Thur fliesst nun ostwärts und begradigt durch das Fürstenland. Meist auf dem Damm und durch schattigen Wald gibt es kaum Höhenmeter zu überwinden. Der Huserfelsen kurz vor der Kantonsgrenze ist die einzige nennenswerte Erhebung. Kurz danach steigt der Weg hinauf nach Bischofszell.
Beschreibung
Die vierte Thurweg-Etappe startet bei der Thurbrücke. In den 1920er-Jahren hat die SBB hier für den Eigenbedarf Rundschotter gefördert. Bei der Brücke war ein Schrägaufzug installiert, um das Kies auf die Bahnlinie befördern. Hier folgt der Weg zunächst ostwärts dem Flusslauf. Ein kurzer Abstecher über Felder und Äcker, wo Milane auf Futtersuche sind – und schon ist man wieder am Wasser. Die Autobahn ist unüberhörbar, gleichzeitig fühlt man sich der Natur sehr nahe. Nicht ganz natürlich: der Flusslauf hier, wie auf den Infotafeln nachzulesen ist. Da die Thur an dieser Stelle nicht genügend Platz hat für ihre natürlichen Schlaufen, fliesst sie im künstlich gebauten Flussbett. Dennoch fühlen sich Tiere wie die Krickente, die Äsche oder auch der Biber hier wohl.
Der breiten Schotterstrasse entlang folgt Brübach. Hier überquert man den Fluss über die Brübacher Brücke und wechselt vom Toggenburg ins Fürstenland. Wieder zurück auf der anderen Seite befindet man sich im Bibergebiet, zwischen Oberbüren und Niederbüren verläuft die Etappe auf dem Biberpfad. Infotafeln geben einen Einblick in das Leben des scheuen Nagers. Tatsächlich einen zu sehen ist allerdings eher Glücksache. Sie kommen häufig oft erst bei Dämmerung aus ihren Bauten. Unterwegs im Bibergebiet durchquert man auch ein ehemaliges Auengebiet von nationaler Bedeutung. Durch die Flussbegradigung ging ein grosser Teil des Gebiets verloren und somit auch ein Lebensraum für Tiere. Die Überschwemmungen nahmen hingegen ab.
Nach der langen Kanalgeraden steigt man etwa 25 Meter auf und geniesst die wunderschöne Aussicht über die Thur und die Uferwälder. Durchs Auenschutzgebiet Ghöggerhütte folgt das Schloss Katzensteig, von 1630 bis 1632 Wohnsitz des Bündner Freiheitskämpfers Jürg Jenatsch. Dem Seitenkanal entlang verläuft die Wanderung zur achtjochigen Thurbrücke Bischofszell. Sie wurde 1487 aus Tuff- und Sandstein erbaut. Es ist die grösste noch erhaltene spätmittelalterliche Brücke der Schweiz.
Vorbei an der historischen Papierfabrik erreicht der letzte kurze Abschnitt den Bahnhof. Ein Abstecher in die Altstadt von Bischofszell lohnt sich. Die Kleinstadt wurde ausgezeichnet mit dem Wakkerpreis. Erhalt und sorgsame Pflege von Schloss, Kirche und diversen barocken Häusern verliehen der Rosenstadt diese Ehre.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Schwarzenbach SG
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|---|---|
| Zielort |
Bischofszell
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
500 m ü.M.
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| Aufstieg |
130 m
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| Abstieg |
160 m
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| Distanz |
19 km
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| Dauer |
4 h 30 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
4 h 35 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-24/eta... |
Fakten
Routennummer
