ViaFrancigena
Übersicht
Einleitung
Nach Orbe erreicht die ViaFrancigena den mittelalterlichen Ort Romainmôtier mit seiner cluniazensischen Abtei. Schliesslich gelangt man zur Mitte der Welt, wo ein Teil des Flusses Nozon zum Mittelmeer und der andere Teil zur Nordsee fliesst.
Umleitung / Sperrung
Auf dieser Route gibt es Umleitungen oder Sperrungen. Mehr Informationen hier https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-70/etappe-2
Beschreibung
Den Pilgerweg Via Francigena gibt es seit rund 2000 Jahren. Auf Erzbischof Sigerich geht die älteste Beschreibung des Weges zurück. Er begab sich zu seiner Amtsübergabe nach Rom, um dort das Pallium entgegenzunehmen, ein Amtsabzeichen des Papstes. Im Jahr 990 kehrte der Erzbischof von Rom nach Canterbury zurück und dokumentierte seine Reiseetappen. Dieses Manuskript gilt als älteste Beschreibung der Via Francigena.
Die dritte Etappe beginnt in der malerischen, mittelalterlichen Altstadt von Orbe (479 m ü. M.). Der Ort erstreckt sich auf einem von der Orbe umflossenen Geländevorsprung, rund 40 Meter über der landwirtschaftlich intensiv genutzten Plaine de l'Orbe. Den Fluss überquert, taucht der Weg in den Wald hinein. Wenig später zweigt er links ab in Richtung Romainmôtier. Der Pfad weicht bald einer Strasse. Schöne Weiden und der Weitblick zur Alpenkette bescheren einen hier wahres Wandervergnügen.
Romainmôtier folgt nach gut zweieinhalb Wanderstunden. Sofort sticht die dortige romanische Abteikirche ins Auge: Sie wurde im 10./11. Jahrhundert von cluniazensischen Mönchen auf den Ruinen eines Klosters aus dem 5. und 7. Jhdt. erbaut. Es war die früheste Klostergründung auf Schweizer Boden. Das malerische Dorf befindet sich leicht verborgen im Tal des Flusses Nozon und gehört zum Naturpark Jura Vaudois. Dieser ist nur rund eine Wanderstunde entfernt. Der 568 km2 umfassende Park erstreckt sich vom Dôle-Gipfel bei Saint-Cergue über 34 Gemeinden bis nach Romainmôtier.
Den Naturpark verlassen, führt ein Waldweg nach La Sarraz. Ausgangs der Ortschaft sichtbar: Das 1049 auf einen Felsvorsprung erbaute Schloss. Hier werden die letzten zwei Wanderstunden in Angriff genommen: Vorbei an den Weinreben oberhalb der Bahnstrecke steigt der Weg zunächst hinab zum Bach La Venoge. Dessen Lauf wird bis zur alten Mühle unterhalb Lussery gefolgt. Kurz darauf erreicht man auf leicht erhöhter Lage das Ziel der Etappe in Cossonay. Die Ortschaft besticht durch ein malerisches, mittelalterliches Stadtbild mit Bürger- und Patrizierhäusern aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie der Kirche Saint-Pierre-et-Paul. Diese steht vermutlich an der Stelle des bereits im 8. Jahrhundert errichteten Gotteshauses.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Orbe
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|---|---|
| Zielort |
Cossonay
|
| Richtung |
Einweg
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| Aufstieg |
640 m
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| Abstieg |
560 m
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| Distanz |
26 km
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| Dauer |
6 h 45 min
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| Dauer umgekehrte Richtung |
6 h 40 min
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Schwierig
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| Geeignete Jahreszeit |
Mai - Oktober
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| Thema |
Mit Panoramaaussicht
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| Mehr Informationen | https://schweizmobil.ch/de/wanderland/route-70/eta... |
Fakten
Routennummer
