Etappen der Grand Train Tour of Switzerland

List von Links die direkt zu Ankerpunkten auf dieser Seite führen.

Einleitung

Auf den folgenden Etappen kombiniert die Grand Train Tour of Switzerland alle Panoramastrecken zu einer atemberaubenden Route. Die 1'280 Kilometer lange Bahnfahrt führt ganzjährig von den schönsten Schweizer Städten zu den alpinen Hotspots, durch UNESCO-Welterbestätten und vorbei an weltbekannten Sehenswürdigkeiten.

2¾ h / 131 km Zürich – Luzern – Interlaken

Von See zu See, von Stadt zu Stadt.

Auf der Fahrt vom urbanen Zentrum der Schweiz bis nach Luzern dominieren sanftere Bergketten und Hügelzüge. Funkelnd breiten sich dazwischen die Seen aus. Entlang des Zuger- und Rotsee geht es Richtung Zentralschweiz. In Luzern folgt der Umstieg auf den Luzern–Interlaken Express. Die Zugfahrt auf dem Premium Panoramazug verbindet zwei weltbekannte Destinationen und geht schneller vorbei, als einem lieb ist: Dank Bergpanorama, türkisblauen Seen und unzähligen Wasserfällen. 

Höhepunkte:

Fahrplan: Zürich–Luzern / Luzern–Interlaken

3 h / 120 km Interlaken – Zweisimmen – Montreux

Eine Panoramafahrt zwischen den Welten.

In Interlaken gleiten Gäste erst dem Thunersees entlang, dann durch das Simmental bis nach Zweisimmen. Von hier aus fährt der GoldenPass Panoramic. Er fährt an prunkvollen Schlössern und weidenden Kühen vorbei und passiert schlussendlich die Deutsch-Französische Sprachgrenze. Auf seiner letzten Etappe schlängelt er sich den Hügel hinunter – und mit der Einfahrt in Montreux kommt direkt mediterranes Flair auf. 

Höhepunkte:

Fahrplan: Interlaken–Zweisimmen / Zweisimmen–Montreux (für den GoldenPass Panoramic oder Belle Époque auf «Erweiterte Suche» klicken und bei Transportart nur «IR/PE» auswählen)

2½ h / 148 km Montreux – Visp – Zermatt

Talaufwärts zum Berg der Berge.

Vom mondänen Montreux am Genfersee ist es nur ein Katzensprung durch das fruchtbare Rhônetal nach Visp. Ab hier führt die Reise auf dem Schmalspurnetz der Matterhorn Gotthard Bahn durch das Nikolaital, das tiefste Tal der Schweiz, nach Zermatt. Ehe der Berg der Berge – das Matterhorn – ins Sichtfeld rückt, überwindet der Zug teils mit Hilfe von Zahnradbetrieb mehr als 900 Höhenmeter. 

Höhepunkte:

Fahrplan: Montreux–Visp–Zermatt

7¾ h / 291 km Zermatt – St. Moritz

Der langsamste Schnellzug der Welt.

Der Glacier Express verbindet das schillernde Zermatt am Fusse des Matterhorns mit dem nicht minder mondänen St. Moritz. Auf der achtstündigen Fahrt durch die Bergkantone Wallis, Uri und Graubünden taucht er durch 91 Tunnels und balanciert über 291 Brücken. Freie Sicht auf imposante Gebirgslandschaften, traditionsreiche Kurorte, tiefe Schluchten und malerische Täler – alles vom bequemen Sitz aus.

Höhepunkte:

Fahrplan: Zermatt–St. Moritz (für den Glacier Express auf «Erweiterte Suche» klicken und «Direktverbindungen» auswählen)

6½ h / 183 km St. Moritz – Tirano – Lugano

Von den Gletschern zu den Palmen.

Der Bernina Express weckt Hochgefühle und schlägt Brücken zwischen Sprachräumen und Kulturen. Ein Highlight folgt aufs nächste: Das Gletscherglitzern des Morteratsch, später auf 2’253 Metern Höhe der Lago Bianco. Eingebettet in das alpine Landschaftsbild kommt die kräftige türkise Farbe des Sees besonders gut zur Geltung. Von der UNESCO-Welterbestrecke der Rhätischen Bahn schlängelt sich der Zug über den Berninapass und durch das malerische Val Poschiavo nach Tirano in Italien. Im Bernina Express Bus geht die Reise weiter durch das Veltlin via Comersee nach Lugano. 

Höhepunkte:

Fahrplan:

  • St. Moritz–Tirano (für den Bernina Express auf «Erweiterte Suche» klicken und bei Verkehrsmittel nur «IR/PE» auswählen)
  • Tirano–Lugano (Bernina Express Bus)

5½ h / 182 km Lugano – Flüelen – Luzern

Die Panoramareise mit Bahn und Schiff.

Der Gotthard Panorama Express zeigt die Schweiz von einer facettenreichen Seite: Im 1. Klasse-Panoramazug fahren Gäste vom mediterranen Tessin über die weltberühmte Gotthard-Panoramastrecke und durch das mächtige Urner Reusstal bis nach Flüelen. Vom Panoramazug mit persönlicher Reisebegleitung steigt man hier ins Dampf- oder Motorschiff um. Gemächlich gleitet es über den Vierwaldstättersee und durch die von imposanten Bergen umgebene traditionelle Urschweiz bis nach Luzern. 

Höhepunkte:

Fahrplan: Lugano–Flüelen–Luzern (für den Gotthard Panorama Express auf «Erweiterte Suche» klicken und bei Verkehrsmittel «IR/PE» und «Schiff» auswählen)

2¼ h / 125 km Luzern – St. Gallen

Durch sanfte Hügel mit Blick auf die Alpen.

Auch die grünen Hügel und sanfteren Berglandschaften, hinter denen sich das Hochgebirge erst auftürmt, haben ihren Reiz. Hier verkehrt zwischen Luzern und St. Gallen der Voralpen-Express. Er startet am Vierwaldstättersee mit prominentem Zentralschweizer Alpenpanorama. Der Voralpen-Express überquert den Zürichsee und fährt vorbei an Rapperswil, die Stadt der Rosen. Kurz vor der Einfahrt in St. Gallen folgt ein weiteres Highlight: das Sitterviadukt. Mit seinen 99 Metern Höhe ist es die höchste Eisenbahnbrücke der Schweiz. 

Höhepunkte:

Fahrplan: Luzern–St. Gallen

2½ h / 133 km St. Gallen – Schaffhausen – Zürich

Die maritimen Seiten der Schweiz.

Diese Etappe führt von der geschichtsträchtigen Stadt St. Gallen durch ländliche Hügellandschaft Richtung Bodensee und dann 40 Kilometer seinem Ufer entlang. Rheinabwärts geht es nach Schaffhausen mit der Festung Munot als Wahrzeichen. Weltberühmt ist Schaffhausen auch für den grössten Wasserfall Europas: den Rheinfall, der sich wunderbar vom Zug aus bestaunen lässt. Nach der imposanten Eisenbahnbrücke von Eglisau erreicht der Zug schon bald die Finanzmetropole Zürich. 

Höhepunkte:

  • Panoramazug: Thurbo-Seelinie dem Bodensee und dem Rhein entlang, optionale Flussfahrt zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen
  • Top-Sehenswürdigkeiten: Stiftsbezirk (UNESCO-Weltkulturerbe), Rheinfall
  • Bergausflug: Säntis
  • St. Gallen: Zwischen Bodensee und Appenzellerland: das malerische St. Gallen mit seinem Stiftsbezirk (UNESCO-Weltkulturerbe).
  • Schaffhausen: Eine idyllische mittelalterliche Stadt inmitten von Weinbergen – nur einen Steinwurf vom bekannten Rheinfall entfernt.
  • Zürich: Die weltoffene Stadt am Ufer des Zürichsees – kreatives städtisches Leben und Natur in all ihrer Pracht.

Fahrplan:

 

Alternative Etappen

Manchmal reicht die Zeit nicht, um sich alles anzusehen – die folgenden drei Abkürzungen helfen Ihnen, bei Bedarf Ihre Reise zu verkürzen.

Chur – Zürich (1¼ h)

Wer direkt von Chur zurück nach Zürich fährt, erlebt schönste Aussichten auf Bündner Herrschaft, Churfisten, Walen- und Zürichsee.

Spiez – Domodossola (IT) – Locarno (4¾ h)

Eine Alternativetappe, die sich lohnt: Der RegioExpress Lötschberger und die Vigezzina-Centovalli-Bahn führen Reisende zu sagenhaften Aussichten. Während auf der Lötschberg-Bergstrecke das Kanderviadukt und der Blick ins Rhonetal verblüffen, sorgen im Centovalli (100 Täler), tiefe Schluchten und wildes Gebirge für «Wow-Momente».

Video ansehen

St. Moritz – Lugano (3¾ h)

Eine Alternativverbindung vom Engadin ins Tessin, die im Gegensatz zum Bernina Express Bus das ganze Jahr über besteht, ist der Palm Express. Auf der Strecke St. Moritz– Lugano fährt das berühmte gelbe Postauto über den Malojapass und windet sich durch das Bergell bis nach Italien. Gletscher und Palmen in einer Reise.