Dreiland-Wanderweg
Übersicht
Einleitung
Die imposanten Hafenanlagen auf Schweizer und Deutschem Gebiet, der Dreiländerpylon und die Dreiländerbrücke machen auf die internationale Lage dieser Etappe aufmerksam. Idyllisch dann die folgende Uferwanderung entlang dem Altrhein bis Efringen-Kirchen.
Beschreibung
Der Dreiland-Wanderweg ist eine grenzüberschreitende Route, die Deutschland, Frankreich und die Schweiz verbindet. Die Etappe beginnt an der Schifflände, der ältesten Hafenanlage in Basel und heute Anlegestelle für Ausflugsschiffe. Die beeindruckende Mittlere Rheinbrücke bei der Schifflände wurde im Jahr 1905 gebaut, sie ersetzte die damalige Brücke aus dem Jahr 1226. Der erste Bauherr war Bischof Heinrich von Thun. Um die Brücke zu schützen und sich einen sicheren Zugang zu den bischöflichen Ländereien im Breisgau zu sichern, liess er auf der rechten Seite des Flusses das damals wehrhafte Kleinbasel errichten. Ab dem 14. Jahrhundert war die Brücke Teil einer wichtigen Nord-Süd-Handelsverbindung.
Kaum gestartet, gelangt man bereits zum Marktplatz. Dieser wird dominiert vom prächtigen Rathaus aus rotem Sandstein mit seinen Arkaden, dem Turm und dem Innenhof und ist Sitz der Regierung und des Parlaments des Kantons Basel-Stadt.
Vorbei am Barfüsserplatz lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Theater und zum Tinguely-Brunnen. Jean Tinguely hat hier, wo einst die Bühne des alten Stadttheaters stand, 1977 ein riesiges Wasserbecken mit verspielten Maschinenskulpturen geschaffen. Weiter geht es am Basler Zoo – oder Zolli, wie der Zoo im Dialekt auf Baseldytsch heisst – vorbei, der im Jahr 1874 der erste zoologische Garten der Schweiz war. Nachdem man den kleinen Hügel von St. Margarethen hinter sich gelassen hat, verlässt man den Asphalt und folgt einem Schotterweg, der Felder durchquert, bis man das Kantonsspital Bruderholz erreicht. Hier lässt sich ein herrlicher Blick auf die Stadt Basel geniessen. Auf asphaltierten Strassen geht es weiter, bis man nach einer Weile am Ufer der Birs in Münchenstein ankommt. Mit etwas Glück kann man dort Störche bei der Nahrungssuche auf den angrenzenden Feldern beobachten.
Man folgt dem Lauf der Birs bis zu ihrer Mündung in den Rhein. Dabei wechseln sich gute Schotterwege und Pfade ab, bis man zum Fussballstadion des FC Basel, dem St. Jakob-Park kommt. Auf Baseldytsch wird das Stadion Joggeli genannt. Weiter der Birs entlang gelangt man zum Rhein, wo man den Fluss über das Wasserkraftwerk und die Schleuse überquert. Kurz darauf erreicht man das Ziel der Etappe, den Riehener Friedhof am Hörnli, den grössten Friedhof der Schweiz.
Zu einer genussreichen Tour gehört die sorgfältige Planung derselben. Informieren Sie sich bitte vorher bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Route gesperrt oder unterbrochen sein
| Startort |
Basel, Schifflände
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|---|---|
| Zielort |
Riehen, Hörnli
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| Richtung |
Einweg
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| Höhe (Meter über Meer) |
250 m ü.M.
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| Aufstieg |
200 m
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| Abstieg |
190 m
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| Distanz |
16 km
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| Dauer |
4 h
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| Dauer umgekehrte Richtung |
4 h
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| Technische Anforderungen |
Leicht
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| Konditionelle Anforderungen |
Mittelschwer
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| Geeignete Jahreszeit |
Ganzes Jahr
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| Thema |
Entlang dem Wasser
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Fakten
Routennummer
